Kräuterlexikon

Eukalyptus (Eucalyptus globulus)

Eukalyptus gilt als das Wundermittel bei Erkältungen. Sein ätherisches Öl hilft bei Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Halsschmerzen oder etwa einer Nasennebenhöhlenentzündung. Auch äußerlich angewendet verspricht das Öl der Heilpflanze Linderung, wie bei rheumatischen Beschwerden oder Muskelschmerzen.

Herkunft

Eukalyptus zählt zu den Myrtengewächsen und umfasst mehr als 500 verschiedene Arten. Ursprünglich stammt der bis zu über 100 Meter hoch werdende Eukalyptusbaum aus Australien und Tasmanien. Heutzutage sind jedoch Vertreter seiner Art in nahezu allen warmen Klimagebieten der Welt zu finden.

Verwendete Pflanzenteile

Die Blätter enthalten ein ätherisches Öl welches durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird. Eukalyptusöl, besonders das darin enthaltene Cineol, besitzt unter anderem antiseptische, entzündungshemmende und schleimlösende Eigenschaften. Das Öl wirkt zudem leicht krampflösend, hemmt das Wachstum von Bakterien und hat auf Haut und Schleimhaut einen kühlenden Effekt. Bereits die Ureinwohner Australiens wussten um die Heilkraft der Pflanze und nutzen das Öl der Blätter bei Fieber und Infektionen.

Verwendung und Wirkung Eukalyptus (Eucalyptus globulus)?

Eukalyptus ist dank seiner keimtötenden und entzündungshemmenden Eigenschaften das optimale Heilmittel bei Erkrankungen der oberen Atemwege. Zudem ist das ätherische Öl des Eukalyptus nicht nur antibakteriell, sondern auch durchblutungsfördernd und desinfizierend. Es wirkt stimulierend auf das Immunsystem, treibt den Schweiss und senkt dadurch Fieber. Traditionell wird Eukalyptus jedoch zur Inhalation oder als schleimlösender Tee bei Husten, Heiserkeit und Erkältungen eingesetzt. Denn die Aktivität der sogenannten Flimmerhärchen wird durch den Eukalyptus aktiviert, wodurch der Abtransport von Schleim erleichtert wird und die Atemwege wieder frei werden. Zusätzlich werden die Kälterezeptoren in der Nase stimuliert, wobei das Gefühl einer freien Nase entsteht. 

Die Wunderpflanze kann allerdings noch viel mehr, denn auch lokal auf die Haut aufgetragen ist Eukalyptus nicht zu unterschätzen. Die durchblutungsfördernde und zugleich kühlende Wirkung verspricht zum Beispiel bei Rheuma und Kopfschmerzen Wunder. Während zwar im Vordergrund die entkrampfende und schleimlösende Wirkung des Naturheilmittels liegt, kann Eukalyptus auch bei Trägheitsgefühlen und Lustlosigkeit eingesetzt werden. Sein kräftiges Aroma wird bevorzugt auch bei Mund- und Zahnpflegeprodukten beigemischt, wo Eukalyptus für angenehme frische sorgt. Eukalyptusöl kann dank seiner zahlreichen positiven Eigenschaften auch hervorragend als Massageöl genutzt werden, um etwa die Durchblutung anzuregen.

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