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Kupfermangel

Kupfermangel: Symptome & Ursachen

Wirkung: Warum ist Kupfer wichtig?

Kupfer übernimmt im Körper mehrere wichtige Aufgaben und gehört zu den drei essentiellen Spurenelementen. Es ist Bestandteil von bisher 16 bekannten Enzymen und wird beispielsweise benötigt um Eisen zu resorbieren. Eisen ist für die Bildung von Hämoglobin wesentlich, welches wiederum für den Sauerstofftransport benötigt wird. Über die Beteiligung am Stoffwechsel von Eisen ist Kupfer zudem an der Bildung von roten Blutkörperchen beteiligt. Kupfer ist notwendig für die Aufnahme von Eisen. Es wird für den Schutz der Zellmembranen benötigt, wirkt als Antioxidans und schützt vor freien Radikalen. Auch am Aufbau von Knochen, Haut und Haar ist es beteiligt. Weiterhin trägt Kupfer zum Elektronentransport und damit zur Energiegewinnung bei. Das Spurenelement ist aber auch an der Bildung von Kollagen und Elastin im Bindegewebe beteiligt und trägt ebenfalls zum Schutz der Nervenzellen bei. Kupfer wird für die Bildung von Melanin benötigt, welches immunanregend und entzündungshemmend wirkt. Des Weiteren trägt das Spurelement zur Stärkung des Abwehrsystems bei und fördert die Wundheilung.

Symptome eines Kupfermangels

Kupfer erleichtert die Aufnahme von Eisen über die Nahrung. Daher ist die Folge eines Kupfermangels auch oft ein Eisenmangel. Die beiden Spurelemente werden für die Herstellung der roten Blutkörperchen benötigt. Ein Mangel resultiert deswegen oft in Blutarmut (Anämie) und einem Mangel an Farbstoffen. Der Mangel an Farbstoffen führt wiederum zu Pigmentstörungen der Haut und einem frühem Ergrauen der Haare. Die Anämie hat neben Blässe auch Leistungseinbußen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und schwäche Gefühle zur Folge. Das Immunsystem ist durch einen Kupfermangel ebenfalls beeinträchtigt. Daraus können Hautkrankheiten und Infekte resultieren. Weitere Symptome eines Kupfermangels können Depressionen, brüchige Knochen, Störungen des Wachstums, sowie Fruchtbarkeitsprobleme sein. Zudem kann das Nervensystem durch einen Kupfermangel in seiner Funktion gestört werden.

Ursachen eines Kupfermangels

Kupfer wird über die Nahrung aufgenommen, das heißt bei einer ausgewogenen Ernährung kommt ein Kupfermangel nur selten vor. Da die Resorption von Kupfer über den Magen-Darmkanal erfolgt, kann die Kupferaufnahme besonders durch chronisch-entzündliche Darmkrankheiten negativ beeinträchtigt werden. Auch die Langzeiteinnahme von zinkhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln kann die Aufnahme von Kupfer stören. Neben dem Rauchen können weitere Stoffe die Kupferaufnahme des Körpers hemmen. Dazu gehört unter anderem zu viel Vitamin C, Zink und Kalzium. Ein Mehrbedarf des Spurenelements kann ebenfalls eine Ursache für einen Mangel sein. Zum Beispiel erhöht sich der Kupferbedarf des Körpers bei Störungen des Immunsystems und allen entzündlichen Krankheiten. Dieser Mehrbedarf kann gut in Form von kupferhaltigen Tabletten abgedeckt werden. Allerdings sollte dies immer in Absprache mit einem Arzt geschehen, denn zu viel Kupfer kann ebenfalls negative Folgen haben. Ernährungsbedingt kann auch bei Säuglingen ein Kupfermangel auftreten. Besonders wenn diese nicht gestillt werden. Ein Kupfermangel kann außerdem vermehrt in der Schwangerschaft auftreten.

Tagesbedarf Kupfer: Wie decke ich meinen Tagesbedarf richtig ab?

Um den Tagesbedarf abzudecken eignen sich Nahrungsmittel wie Äpfel, gegarter Blumenkohl, oder Schweinefleisch.

Der Tagesbedarf von Kindern ab 7 Jahren und Erwachsenen liegt bei 1,0 bis 1,5 Mikrogramm. 

So viel Kupfer liefern Ihnen diese Lebensmittel:

Um den Tagesbedarf abzudecken, müssten Sie also täglich zehn mittelgrosse Äpfel, oder knapp 2 Kilo Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln essen. Neben einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung empfehlen sich auch kupferhaltige Nahrungsergänzungsmittel. 

So können Sie Ihren Tagesbedarf wirkungsvoll und zu 100 Prozent abdecken

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