Arnika (Arnica montana)

Auf die Arnika, eine heimische Hochgebirgspflanze, ist bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen und Blessuren einfach Verlass. Durch ihre schmerzlindernde, entzündungshemmende und abschwellende Wirkung wird sie meist äusserlich angewendet und zählt zu den wirkungsvollsten Arzneipflanzen bei Sportverletzungen. 

Herkunft

Die Arnika gehört zu den Korbblütlern und ist auf den Gebirgswiesen in ganz Europa beheimatet.

Verwendete Pflanzenteile

Die kostbaren Inhaltsstoffe werden aus den Arnikablüten gewonnen. Sie enthalten ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Procyanide, Bitterstoffe, Sesquiterpenlactone.

Verwendung und Wirkung Arnika (Arnica montana)

Hauptsächlich wird die Arnika äusserlich bei stumpfen Verletzungen angewendet. Ihre entzündungshemmende, abschwellende und schmerzlindernde Wirkung ist besonders wertvoll bei Blutergüssen, Prellungen, Verstauchungen, Sehnenscheidenentzündungen, Quetschungen, Verbrennungen oder rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden.

Für eine effiziente Behandlung helfen Salben und Cremen mit hochwertigem Arnika-Extrakt. Auch Umschläge mit verdünnter Tinktur oder verdünntem Tee sind sehr wohltuend. Sol­che Umschläge kön­nen mehr­mals täg­lich durch­ge­führt wer­den. Es ist immer ange­nehm und lin­dert die Schmer­zen. Durch die durchblutungsfördernde Wirkung kann die Arnika auch bei Krampfadern und Venenschwäche pflanzliche Hilfe bieten. Auch bei Neuralgien wie Hexenschuss oder Ischias ist Arnika ein Versuch wert.

Innerlich angewendet zählt auch die Behandlung von Entzündungen der Schleimhäute im Mund- und Rachenraum zum „Erste-Hilfe-Repertoire“ dieser Arzneipflanze.

Kosmetisch fördert die Arnika auch die Durchblutung der Haut. Die enthaltene Kieselsäure und die Gerbstoffe wirken zudem straffend auf das Bindegewebe.

 




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